Knochen und Zähne versteinern vergleichsweise häufig, Haut fast nie. Umso erstaunlicher ist ein Fund aus einem Höhlensystem in Oklahoma: ein dreidimensional erhaltenes Stück Reptilienhaut aus einer Zeit vor rund 289 Millionen Jahren.

Damit ist das Fossil etwa 21 Millionen Jahre älter als der zuvor bekannte Rekord. Seine feine, schuppenartige Oberfläche erinnert bereits an die Haut späterer Reptilien. Möglicherweise gehörte sie zu Captorhinus aguti, einem kleinen frühen Reptil.

Sauerstoffarme Bedingungen, feiner Ton und austretendes Öl könnten die Zersetzung gebremst haben. Eine seltene Verkettung von Umständen konservierte dadurch ein Material, das normalerweise spurlos verschwindet.

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Was hängen bleibtNicht ein Knochen, sondern ein hauchdünnes Stück Oberfläche öffnet ein Fenster in die Körperwelt vor 289 Millionen Jahren.
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Quelle zuletzt redaktionell erfasst: 05.08.2026 · externe Inhalte können sich ändern.

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