Ein nahezu vollständiges Skelett aus dem oberfränkischen Wattendorf enthüllte einen Flugsaurier mit einem besonders bizarren Gebiss. Mehr als 400 lange, feine Zähne standen dicht an dicht in seinem verbreiterten Schnabel.
An ihren Enden bildeten die Zähne kleine Haken, sodass der Kiefer wie ein Rechen funktionierte. Wahrscheinlich schöpfte Balaenognathus maeuseri Wasser und filterte winzige Nahrung heraus – ein Prinzip, das an Bartenwale erinnert.
Der Fund ist rund 150 Millionen Jahre alt. Weil Schädel, Flügel und Körper so vollständig erhalten sind, lässt sich die extreme Spezialisierung dieses Tieres ungewöhnlich genau rekonstruieren.
Dieser Beitrag gehört zum vorhandenen Bestand. Er ist eigenständig eingeordnet, wurde aber noch nicht rückwirkend als vollständig nach dem Redaktionsstandard 1.0 geprüft gekennzeichnet.
So prüfen wir Aussagen und Quellen →Quellenverzeichnis und Fundstelle
Deutschsprachige Quelle
Weiterlesen und selbst prüfen.
Unsere Geschichte ist eine eigenständige Zusammenfassung. Den ausführlichen Bericht findest du bei Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns.
Zu Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen BayernsQuelle zuletzt redaktionell erfasst: 05.08.2026 · externe Inhalte können sich ändern.
Fehler entdeckt oder einen besseren Beleg gefunden?
Korrekturhinweis geben →