Rund 1.770 Meter unter der Wasseroberfläche vor den Galápagos-Inseln entdeckte ein Forschungsteam einen winzigen blauen Oktopus. Das Tier war kleiner als ein Tennisball und ließ sich keiner bereits beschriebenen Art sicher zuordnen.

Für die Untersuchung stand nur ein konserviertes Exemplar zur Verfügung. Es aufzuschneiden hätte wichtige Merkmale dauerhaft zerstört. Deshalb nutzten die Forschenden ein bildgebendes Verfahren: Tausende Röntgenprojektionen machten Organe, Schnabel und Raspelzunge als digitales dreidimensionales Modell sichtbar.

Die Auswertung bestätigte schließlich, dass es sich um eine eigenständige Art handelt. Sie trägt nun den wissenschaftlichen Namen Microeledone galapagensis. Der Fund zeigt zugleich, wie viele Bewohner der Tiefsee noch unbekannt sind – selbst in einer Region, die seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht wird.

SicherheitsgradPlausible Einordnung
QuellenstandEin deutschsprachiger Ausgangsbeleg

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Was hängen bleibtEin einziges, golfballgroßes Exemplar reichte aus, um mit zerstörungsfreier 3D-Technik eine neue Tiefsee-Art zu beschreiben.
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Quelle zuletzt redaktionell erfasst: 05.08.2026 · externe Inhalte können sich ändern.

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