Am 15. März 2024 registrierte das Weltraumteleskop Einstein Probe einen Ausbruch weicher Röntgenstrahlung. Er schwankte in seiner Helligkeit und dauerte mehr als 17 Minuten – ungewöhnlich lange für ein solches Ereignis.
Nachbeobachtungen verorteten die Quelle rund 12,5 Milliarden Lichtjahre entfernt. Das Signal begann seine Reise also zu einer Zeit, als das Universum erst ungefähr ein Zehntel seines heutigen Alters erreicht hatte.
Andere Wellenlängen passten grundsätzlich zu einem Gammastrahlenausbruch, doch die Röntgenemission hielt viel länger an als üblich. Der Fund könnte deshalb verlangen, bestehende Erklärungen für diese gewaltigen kosmischen Explosionen zu erweitern.
Dieser Beitrag gehört zum vorhandenen Bestand. Er ist eigenständig eingeordnet, wurde aber noch nicht rückwirkend als vollständig nach dem Redaktionsstandard 1.0 geprüft gekennzeichnet.
So prüfen wir Aussagen und Quellen →Quellenverzeichnis und Fundstelle
Deutschsprachige Quelle
Weiterlesen und selbst prüfen.
Unsere Geschichte ist eine eigenständige Zusammenfassung. Den ausführlichen Bericht findest du bei Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik.
Zu Max-Planck-Institut für extraterrestrische PhysikQuelle zuletzt redaktionell erfasst: 05.08.2026 · externe Inhalte können sich ändern.
Fehler entdeckt oder einen besseren Beleg gefunden?
Korrekturhinweis geben →