Auf fünf Quarzspitzen aus der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal fanden Forschende Rückstände der giftigen Substanzen Buphandrin und Epibuphasinin. Beide stammen aus der Fächerlilie, die in der Region auch Giftzwiebel genannt wird.

Die Fundschicht ist rund 60.000 Jahre alt. Damit übertreffen die Spuren die bislang ältesten direkten Belege für vergiftete Waffen um Zehntausende Jahre. Das Gift dürfte kleine Tiere getötet und größere Beute geschwächt haben.

Wer Pflanzengifte gezielt einsetzt, muss geeignete Arten erkennen, sie verarbeiten und ihre verzögerte Wirkung einschätzen. Die winzigen chemischen Rückstände belegen deshalb nicht nur eine Jagdtechnik, sondern erstaunlich komplexes überliefertes Wissen.

SicherheitsgradPlausible Einordnung
QuellenstandEin deutschsprachiger Ausgangsbeleg

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Was hängen bleibtDie älteste bekannte vergiftete Waffe erzählt vor allem von präzisem Pflanzenwissen – und davon, wie lange es weitergegeben worden sein könnte.
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Quelle zuletzt redaktionell erfasst: 05.08.2026 · externe Inhalte können sich ändern.

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