Hochleistungspolyamide müssen Hitze, Chemikalien und mechanischen Belastungen standhalten. Ihre Ausgangsstoffe stammen bisher meist aus Erdöl. Fraunhofer-Forschende haben mit Caramid eine vollständig biobasierte Alternative entwickelt.

Grundlage ist 3-Caren, ein Terpen, das als Nebenstrom bei der Verarbeitung von Holz zu Zellstoff anfällt. Durch chemische Umwandlung entsteht daraus ein Polymer, dessen Eigenschaften sich für unterschiedliche technische Anwendungen einstellen lassen.

Biobasiert bedeutet nicht automatisch biologisch abbaubar. Der Vorteil liegt hier vor allem im erneuerbaren Rohstoff und in der Nutzung eines vorhandenen Nebenprodukts. Ob der Werkstoff sich breit durchsetzt, hängt nun von Skalierung, Kosten und Recyclingwegen ab.

SicherheitsgradPlausible Einordnung
QuellenstandEin deutschsprachiger Ausgangsbeleg

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Was hängen bleibtAus einem Nebenstrom der Zellstoffproduktion kann ein Werkstoff für Anwendungen entstehen, die sonst besonders leistungsfähige Erdölkunststoffe verlangen.
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Quelle zuletzt redaktionell erfasst: 05.08.2026 · externe Inhalte können sich ändern.

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