Verdunstendes Wasser entzieht seiner Umgebung Wärme. Dieses bekannte Prinzip steckt hinter einem neu entwickelten System aus porösen Keramikelementen, das Innenräume passiv kühlen soll.

Die feinen Poren verteilen Wasser über eine große Oberfläche. Wenn es dort verdunstet, sinkt die Temperatur der vorbeiströmenden Luft. Der Ansatz könnte klassische Klimaanlagen nicht überall ersetzen, aber ihren Einsatz in geeigneten Umgebungen verringern oder ergänzen.

Wie stark die Wirkung im Alltag ausfällt, hängt unter anderem von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Wasserversorgung ab. Gerade deshalb sind weitere Praxistests wichtig, bevor aus einem überzeugenden Prinzip eine breit einsetzbare Gebäudetechnik wird.

SicherheitsgradPlausible Einordnung
QuellenstandEin deutschsprachiger Ausgangsbeleg

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Was hängen bleibtDie Keramik erfindet Verdunstungskälte nicht neu – sie soll das natürliche Prinzip gezielt und baulich nutzbar machen.
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Quelle zuletzt redaktionell erfasst: 05.08.2026 · externe Inhalte können sich ändern.

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