Glas ist hart, aber spröde: Seine ungeordneten Bausteine können sich bei Raumtemperatur gewöhnlich kaum gegeneinander verschieben. Ein speziell zusammengesetztes Phosphatglas verhält sich anders.

Unter geeigneten Bedingungen ließ sich das dichte Material stark verformen, ohne sofort zu reißen. Zugleich blieb es hart und leicht. Entscheidend ist seine Molekülstruktur, die lokale Bewegung erlaubt, obwohl der Werkstoff insgesamt glasartig bleibt.

Der Ansatz könnte langfristig Materialien ermöglichen, die Belastungen aufnehmen, an denen gewöhnliches Glas zerbricht. Vom Labormaterial bis zum alltagstauglichen Bauteil sind allerdings noch Verarbeitung, Haltbarkeit und Herstellung zu klären.

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Was hängen bleibtDie Forschung trennt zwei Eigenschaften, die bei Glas fast untrennbar schienen: große Härte und starke Verformbarkeit.
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Quelle zuletzt redaktionell erfasst: 05.08.2026 · externe Inhalte können sich ändern.

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