Koboldhaie leben in großen Tiefen und werden nur äußerst selten in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet. Nun gelangen in fast 700 Metern Tiefe Aufnahmen von gleich zwei Exemplaren – ein besonderer Moment für die Tiefseeforschung.
Das Tier wirkt mit seiner langen Schnauze und dem weit vorschnellenden Kiefer beinahe unwirklich. Genau dieser bewegliche Kiefer ist jedoch eine Anpassung: Er ermöglicht es dem Hai, Beute blitzschnell zu greifen, obwohl er selbst kein besonders schneller Schwimmer ist.
Filmaufnahmen lebender Tiere liefern andere Informationen als Fänge oder Strandfunde. Sie zeigen Verhalten, Bewegung und Umgebung. Jede solche Beobachtung ergänzt deshalb das noch lückenhafte Bild vom Leben in der Tiefsee.
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