Myzel ist das feine Geflecht, mit dem Pilze ihren Untergrund durchziehen. Getrocknet und verarbeitet kann es leicht, formstabil und teilweise biologisch abbaubar sein – Eigenschaften, die es für nachhaltigere Elektronik interessant machen.

Unter dem Begriff Myceliotronic erforschen Teams unter anderem Trägermaterialien für Leiterbahnen, pilzbasierte Batteriebestandteile und elektrische Signale in lebenden Pilznetzwerken. Das Ziel ist nicht ein Laptop aus Champignons, sondern der Ersatz einzelner problematischer Komponenten.

Viele Ansätze befinden sich noch im Labor. Dennoch stellt das Forschungsfeld eine wichtige Frage: Müssen kurzlebige Elektronikprodukte auf Materialien beruhen, die über Jahrzehnte zu Elektroschrott werden – oder kann ein Teil davon aus nachwachsenden Strukturen entstehen?

SicherheitsgradPlausible Einordnung
QuellenstandEin deutschsprachiger Ausgangsbeleg

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Was hängen bleibtDie ungewöhnliche Idee ist ernst gemeint: Pilzgeflecht könnte dort einspringen, wo Elektronik heute schwer recycelbare Trägermaterialien nutzt.
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Quelle zuletzt redaktionell erfasst: 05.08.2026 · externe Inhalte können sich ändern.

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